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Emotionen im Museum
Workshop in Kooperation mit dem Sigmund Freud Museum und der Universität Wien (Fakultät für Psychologie) im Rahmen des Themenschwerpunkts Wellbeing & Soziale Nachhaltigkeit des Museumsbunds Österreich
Von:
Sabine Fauland (Museumsbund Österreich), Wien
Museen sind Orte des Wissens, der Begegnung und Auseinandersetzung. Sie sind aber auch Räume, die unterschiedliche Gefühle wachrufen: Neugier, Staunen, Freude, aber auch Irritation und Unbehagen, Betroffenheit oder Langeweile. Diese und andere Emotionen beeinflussen die Wahrnehmung der Besucher:innen wesentlich wie Beziehungen mit Exponaten, ihren Geschichten und Räumen hergestellt werden,wie oder ob die gezeigten Inhalte überhaupt erinnert werden, und wie die Bewertungen von Museen ausfallen.
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage, welche Rolle den Emotionen von Besucher:innen in der Museumsarbeit zukommt und welche Bedeutung ihnen in der Kuration sowie Vermittlung beigemessen werden kann, um Museen in ihrer Funktion als Bildungs- und Vermittlungseinrichtung nachhaltig zu stärken.
- Wann: 3. Dezember, 11 bis 16 Uhr
- Wo: Sigmund Freud Museum, Wien, Bibliothek
- Kosten: keine!
- Anmeldung: info@museumsbund.at bis längstens 20. November.
- Teilnehmer:innenzahl auf 40 Personen beschränkt!
Programm
10:30 Uhr – Get Together
11:00 Uhr – Thomas Götz, Universität Wien, Langeweile im Museum
11:30 Uhr – Niko Wahl, freier Kurator, Wien Wenn die Welt Kopf steht
11:50 Uhr – Carola Korhummel, Universität Wien, Dating im Museum
12:10 Uhr – Sara Leitner, Universität Wien, Aufgewühlt? Museale Kunstvermittlung zwischen Wissensproduktion und Emotion(alisierung)
12:30 Uhr – NN, Belvedere, Wien, Neurodivergenz im Museum
12:50 Uhr – Mittagspause
13:30 Uhr – Emotionen im Museum? Emotionen im Museum!
In angeleiteten Kleingruppenführungen besuchen die Teilnehmer:innen das Sigmund Freud Museum, das Viktor Frankl Museum, den Narrenturm und das Josephinum. Im Mittelpunkt steht ein bewusster Perspektivwechsel: Museumsmitarbeiter:innen versetzen sich in die Lage von Besucher:innen und beobachten, wie Räume, Objekte, Texte, Atmosphären und Vermittlungsformen emotionale Reaktionen auslösen. Die Übung fragt nach Neugier, Staunen, Irritation, Unbehagen, Betroffenheit, Langeweile und Orientierung – und danach, was diese Beobachtungen für kuratorische und vermittlerische Praxis bedeuten.
In angeleiteten Kleingruppenführungen besuchen die Teilnehmer:innen das Sigmund Freud Museum, das Viktor Frankl Museum, den Narrenturm und das Josephinum. Im Mittelpunkt steht ein bewusster Perspektivwechsel: Museumsmitarbeiter:innen versetzen sich in die Lage von Besucher:innen und beobachten, wie Räume, Objekte, Texte, Atmosphären und Vermittlungsformen emotionale Reaktionen auslösen. Die Übung fragt nach Neugier, Staunen, Irritation, Unbehagen, Betroffenheit, Langeweile und Orientierung – und danach, was diese Beobachtungen für kuratorische und vermittlerische Praxis bedeuten.
15:15 Uhr – Gemeinsame Reflexion und Ausklang
15:30 Uhr – Ende der Veranstaltung
15:30 Uhr – Ende der Veranstaltung










